Wellenlänge
Shownotes
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Das Zitat „Sprache ist das Ende der Kommunikation“ stammt von dem einflussreichen deutschen Medienwissenschaftler und Medientheoretiker Friedrich Kittler (1943–2011). Er beschrieb damit (unter anderem in seinem Standardwerk „Aufschreibesysteme 1800/1900“), dass unsere komplexen, chaotischen Gedanken und Gefühle durch das starre Korsett aus Grammatik und Wörtern gefiltert, gepresst und letztendlich auch immer ein Stück weit verfälscht werden.
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Wir freuen uns auf eure Kommentare und eure Fragen auf offene Antworten! Diskutiert mit uns mit uns und gebt uns Themenanregungen für die nächsten Folgen.
Bleibt zärtlich miteinander! Sandra & Maren
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00:00:07: Cooking Peaches.
00:00:08: Zwei Mikros,
00:00:10: eine Hitzewelle.
00:00:16: Go!
00:00:18: Hallo Sandra!
00:00:19: Na und einen wunderschönen guten Morgen.
00:00:22: Die übliche obligatorische Frage Wie geht es dir?
00:00:25: Wie war die Woche?
00:00:28: Mir geht's gut.
00:00:30: Die Woche ist erinnern mich nicht, ich lebe so im Hier- und Jetzt- was war denn diese Woche?
00:00:34: Ich lebe hier und jetzt auch nice.
00:00:37: Das ist
00:00:39: nur eine gute Ausrede dafür, dass man nicht mehr weiß was man gestern gemacht hat.
00:00:45: Es sind so kleine Alters mit Lessens und jeder hat zu seiner eigenen Strategie damit umzugehen.
00:00:50: Wie gehst du mit Vergesslichkeit im Alter um?
00:00:54: Vergesse ich immer.
00:00:58: Wie ich damit umgehe?
00:01:00: Natürlich Art und Weise okay.
00:01:01: Wofür
00:01:01: kriegte ich damit vergessen... Jürgen!
00:01:05: Es ist immer... es ist doch normal also auch so einen Namen verwechseln.
00:01:11: Namen vergessen, ich weiß das wird auch nicht besser aber das hat man doch schon immer eigentlich.
00:01:16: Aber das kann... Obsöse enden ja nur in entsprechenden Situationen.
00:01:20: Namen verwechselt?
00:01:24: Ja, ich dachte jetzt eher an, dass ich... Also ist es schon mal passiert?
00:01:32: Ja!
00:01:33: Aber da war ich auch schon wesentlich jünger.
00:01:35: also das war... Ja auf sehr unangenehmen Namen verwechstelt Aber das war irgendwo so aus tiefster Herz.
00:01:44: In einer prekären Situation?
00:01:47: Nein, nicht so wie du das jetzt vielleicht vermutest.
00:01:51: Hast du dann wieder anders gedacht aufs tiefsten Herz?
00:01:53: Nee!
00:01:55: Aus Gewohnheit glaube ich, wenn du viele Jahre lang einen Namen nennst und du irgendwo im Flow bist oder ganz... Ja, nicht wirklich.
00:02:07: Ich glaube im Flow ist es mir der falsche Name rausgerutscht, dass
00:02:11: es gab
00:02:13: war unangenehm, aber wie gesagt das hatte nichts mit dem Alter zu tun.
00:02:16: Aber ich weiß diese altersbedingte Vergesslichkeit ist vielleicht auch einfach nicht mehr die Bereitschaft sich allem gleich mit gleichmäßigem Aufwand zu widmen also... Ja!
00:02:27: War das Blut nicht im Kopf in dem Moment?
00:02:31: Doch es hatte keine sexuelle Konnotation so dass das Blute oder es war nicht beim Essen so dass der Blut hätte irgendwo anders sein können.
00:02:40: Ich hab die ganze Zeit an Essen gedacht.
00:02:42: Nein,
00:02:43: das ist dann
00:02:44: nicht richtig!
00:02:45: Jetzt ist es eine Lüge!
00:02:47: Wieso?
00:02:48: Siehst du jetzt, jetzt machst du dir... Genau, jetzt machst du dir in meinem Kopf.
00:02:53: Ich will noch was vorwärts schicken.
00:02:54: Ich habe ja gesagt ich überlege zum Thema Liebhaberin, was es für Begriffe geben kann.
00:03:03: Kurzum... Es gibt keine guten... Ich bin nur von Berührungsfee über Lakengöttin zu meiner Nummer eins gekommen, und das ist die Bums-Flamme.
00:03:20: Ja gut, dann bin ich komplett raus!
00:03:23: Du siehst meine Thematik damit oder du hast die Problematik jetzt auch anderweitig?
00:03:27: Also von anderen Wege über einen anderen Zugang... Mein Gott was habe ich heute für sprachliche Löcher?
00:03:34: Es tut mir leid.
00:03:36: Er ist es alt.
00:03:43: Das sind keine schönen Begriffe.
00:03:48: Vielleicht kommen ja noch mal Ideen, wobei Fee,
00:03:51: Göttin und Flamme sind von Bier eigentlich schön?
00:03:58: Ja, bebringe ich
00:03:59: nicht...
00:04:00: Also dieses Götting-Ding schon eher.
00:04:02: aber auch das ist ja irgendwo ... Ich weiß nicht!
00:04:06: Nicht zutre... also ich finde sie fähig jetzt nicht so Weil das hat wenig mit dem zu tun, wo es geht.
00:04:16: Zauber?
00:04:16: Ja!
00:04:18: Laken
00:04:19: zauber... Aber was ist alles nicht?
00:04:20: Was sind alles so Krücken und es drückt einfach nicht aus.
00:04:23: Also damit sind wir irgendwie bei Themen, was an Rolle genehm gestattet ist und wie mühsam es ist sich da etwas Neues zu kreieren.
00:04:36: Ja vielleicht muss man das auch einfach gar nicht.
00:04:39: Frau Sohn, finde ich
00:04:40: so.
00:04:40: Was Neues to kreien?
00:04:42: Also um sich Wurzeln fühlen, weil es geht ja darum im Miteinander auch zu sprechen.
00:04:48: Jetzt biete ich dir die zweite Vorlage und sich verständlich zu machen.
00:04:53: Und dafür brauchst du schon irgendwie Sprache und Worte oder Bilder, die du sprachlich rüberbringen kannst, um dich verständig zu machen?
00:05:03: Ja das ist... Ich greife dass auch auf gehe aber trotzdem noch mal zurück in die letzte Folge.
00:05:11: Ich habe nochmal drüber nachgedacht.
00:05:13: Das ist nämlich genau das mit seiner Empfänger, wenn du einem Mann sagst, du bist eine wunderbare Liebhaberin – das greife ich noch mal auf!
00:05:20: Was passiert?
00:05:21: Du willst damit sagen, du verstehst mich wie eine Frau mich verstehen kann und der Mann wird zutiefst beleidigt sein, was er sich nicht als Mann sieht.
00:05:34: Wahrscheinlich.
00:05:37: Es wäre ganz schön, es ist ein guter Satz, wenn man die Beziehung dann auch beenden ... Ich will danach sein.
00:05:47: Ja, und
00:05:47: das musst du dir mir überlegen!
00:05:50: Würde unter Umständen so würden wir das assoziieren?
00:05:52: Ich muss jetzt mal den nächsten Mann der mir über die Füße läuft und denen ich keine befragen dazu, wie er das finden würde... Das mache ich.
00:06:00: Ich werde dir berichten.
00:06:04: Macht das sich glaube, dass das Ergebnis wird eindeutig sein.
00:06:08: Das
00:06:08: vermutet es sein, das glaube auch.
00:06:10: Aber vielleicht tun wir da auch viel mehr dann unrecht.
00:06:13: Dann hätte mir das like, weil das möchte ich nicht.
00:06:15: Nur daran siehst du es wird auf der einen Seite wie selbstverständlich angenommen A, dass ist kein schönes Wort für die Aktivliebende
00:06:24: gibt
00:06:24: Das Wertschätzung und all das was an Qualität damit drin liegt rüberbringt.
00:06:31: Das kannst Du sagen muss auch nicht!
00:06:32: Das ist ja ganz intim und das ist ja dann private-private okay?
00:06:36: Aber auf der anderen Seite, das Wort wenn du die weibliche Form wählst und dass einem Mann sagst, dass der wahrscheinlich zumindest wenn er auch in unserem Alter ist dann ist ja auch noch anders sozialisiert.
00:06:47: Dass als Beleidigung oder nicht männlich oder sich nicht als Mann erlebend empfinden würde.
00:06:52: also können wir ja sagen überall da wo die, es ist jetzt eine Uraltdiskussion, wo die weibliche Form nicht genutzt wird müssten wir uns auch nicht ganz als Frau fühlen.
00:07:05: Das finde ich
00:07:06: spannend.
00:07:07: Und ich find's schade im Sinne von, wenn wir jetzt sagen im Alter geht es darum immer authentischer zu werden im Idealfall also um dem Alter und den Wechseljahren was Positives abzugewinnen dann zu sagen ja aber dann betrittst du Neuland nicht nur im eigenen Empfinden und Fühlen und Wahrnehmen sondern auch in der Versprachlichung dieser Veränderungen dieses neuen Seins.
00:07:31: fühlen wollen Müsstens, was auch immer.
00:07:38: Das ist in der Umkehrschluss.
00:07:39: also wenn dir jemand sagt du bist so sexi wie ein Kerl.
00:07:49: Denn dann finde ich das als Beleidigung.
00:07:51: Ich bin kein Kerl... Also ich kann mich bewegen wie ein Bauarbeiter aber... Ja gut... Hallo?
00:07:58: Da sagst Du jetzt einfach ja!
00:08:03: Jetzt sind wir wieder in der Kommunikation.
00:08:06: Du hast mich ja gar nicht ausreden lassen, ich wollte sagen... Ja?
00:08:10: Das kann ich auch!
00:08:13: Für dich war das jetzt direkt ein Angriff, weil du denkst, ich denke, du gehst wie einen Bauarbeiter.
00:08:19: Nee, du geht's wie eine Bauarbeiterin.
00:08:24: Genau!
00:08:27: Das ist ein Bild, auch das ist selten.
00:08:29: Du sprichst nicht auf den
00:08:30: Bauarbeiterinnen aber es gibt auch Frauen auf dem Bau also natürlich
00:08:34: und die sind meistens muskulös so stark und ich kenne keine Bauarbeiterin glaube
00:08:42: ich.
00:08:44: Also worauf ich hinaus?
00:08:45: Ja Genau, es gibt keinen Umkehrschluss.
00:08:47: Es gibt einfach einen Umkehrsschluss da hingehen zu sagen seid mutig und findet eure eigenen Begrifflichkeiten und Worte und lasst euch nicht abschrecken!
00:08:55: Und das ist manchmal ganz schön anstrengend.
00:08:58: Ja.
00:08:59: Weil wir sind halt auch so... Kannste dich ändern an diese Buchvorstellung?
00:09:04: Nein.
00:09:05: Wo es um die Soziallisation geht und alle gleichsozialisiert und so.
00:09:12: Ist auch nicht leicht?
00:09:13: Ja, ne.
00:09:14: Stimmt so auch
00:09:15: nicht?
00:09:15: Das war ein interessanter... Vortrag.
00:09:19: Nein, da ging ja alles auf die... nein!
00:09:22: Auf diese Assozialisation und ich glaube...
00:09:26: Aber genau das ist es glaub' ich nicht.
00:09:28: und doch gibt's etwas was in den heteronormativen Kreisen oder dieser heteronomativen Kultur was einfach so mitgegeben ist und so gespurt ist und da ist ganz schwierig rauszukommen oder umzuleiten.
00:09:48: Und das will ich eigentlich nur sagen, ich finde es eh schon schwer diese zweite Pubertät so in der Gänze anzunehmen und damit zu gehen.
00:09:55: Wir haben keine andere Wahl aber es kostet schon viel Kraft und Energie.
00:10:02: Dann wäre es manchmal schön wir hätten coole Rollmodels.
00:10:05: oder sagst du geil!
00:10:06: So möchte ich ja auch oder so kann ich auch oder will ich auch und dass nicht in der Öffentlichkeit Bei Schauspielerin zu suchen, wo du sagst, Puh mit Sechzig möchte ich auch so aussehen wie Julien Moore.
00:10:17: Ich bin mit zwanzig nicht, wenn ich mit sechzig auch nicht.
00:10:19: Aber
00:10:21: mmh,
00:10:22: ill das Winden!
00:10:23: Das sind natürlich Ideale die man nicht erreichen kann.
00:10:25: aber mir fehlt ein bisschen so'n role model.
00:10:31: Ja, ist das absurde dahinter dass sie sich jetzt gar nicht so fühlen wie du sie jetzt siehst?
00:10:37: Die werden dazu gemacht, seine Marke ist mir auch klar, aber lass mir doch meine Träume.
00:10:42: Wenn du wenigstens
00:10:44: sie träumst.
00:10:46: Was ich meine ist, wenn du sagst, das ist eine bildschöne Frau... Dann wird diese Frau das vielleicht... Sie träumt!
00:10:54: Jetzt träumen sie weg!
00:10:56: Dann wird die bildschöhne Frau, ich mein gar nicht ne bestimmte, dann wird diese bildschönere Frau vielleicht selber gar nicht denken dass sie bildschoen ist?
00:11:03: Ja, das is mir egal, ich find sie schön.
00:11:05: Ist es dir egal?
00:11:06: okay.
00:11:06: Du bist jetzt bei Tilda's Wind oder wo träumest du grad hin?
00:11:13: Oder eine Mischung aus Julien Mur und...
00:11:17: Nee, nee.
00:11:18: Also wunderschön ja?
00:11:19: Ja!
00:11:22: Wie wechselt das Thema?
00:11:23: aber sonst krieg ich
00:11:24: meinen Kopf.
00:11:25: Okay.
00:11:26: Ich gebe dir einen Satz der dir wenn du ihn nicht kennst, der dir vielleicht gefällt Sprache ist das Ende der Kommunikation.
00:11:33: Finde ich super.
00:11:35: Kennste?
00:11:36: Ne von?
00:11:37: Von einem Medienwissenschaftler von Friedrich Kittler heißt er gute hieß der gute Mann Und er hat einfach gesagt dass die dass die Sprache ein starres Korsett ist.
00:11:47: Also alles, was wir an komplexen chaotischen Gedanken haben plus Gefühle plus körperliche Erlebnisse müssen in die Sprach gepresst werden.
00:11:59: Die Sprache folgt regeln und folgt Codes Und es gibt eben nur bestimmte Wörter und folg einer Grammatik.
00:12:07: Das heißt das was wir in uns haben wird im Prinzip gefiltert und verfälscht
00:12:13: Finde ich super.
00:12:13: Wie kommst du heute darauf?
00:12:15: Nur, dass ich kurz den Zugang habe, also kurz mitgehen kann wie du heute auf Bam gleich mit Medienwissenschaft gleich hoch einsteigst.
00:12:22: Nur noch kurz zum Verstehen.
00:12:24: Ja, manchmal der Satz ist mir begegnet zufällig!
00:12:30: Das liebe ich ja, wunderbar.
00:12:32: In einem akademischen Umfeld und ich habe den gehört und natürlich stutz zuerst mal und sagst ne, warte mal, aber Sprache ist ja die Kommunikation und wenn man das von der Seite betrachtet dann ist das natürlich total richtig und von daher ein extrem spannender Satz.
00:12:49: Es geht ja schon allein Gefühle auszudrucken kann ja schon nicht jeder oder die richtigen Worte dafür finden kann auch nicht jeder.
00:12:56: und dann kommt es zum... Also was für mich So glaube ich, das Schlimmste im Erleben von Misskommunikation war in engen Verbindungen ist dass du eine komplett unterschiedliche Wahrnehmung hast.
00:13:11: Das heißt hatte das mal in einem Fall extrem wo jetzt übertragen einen Sinn.
00:13:17: er hätte gesagt wir stehen vor einer Wiese und ich habe gesagt es ist ne grüne Wiese.
00:13:22: die Wahrnehnung der anderen war aber eher ein rote Wiese.
00:13:26: also das war so weit auseinander
00:13:29: Ja.
00:13:30: Wann noch nicht mal eine rosarote Brille, wo man sich da reinschmeißen kann?
00:13:36: Das schneidet ganz viel an.
00:13:37: Also zunächst einmal nach meinem empfinden Sprache ein Kulturgut.
00:13:41: Das ist das, worüber wir einen Konsens schaffen.
00:13:45: Gesellschaftlich.
00:13:46: Also ganz klein angefangen zwischen zwei Menschen in der Familie, in der Gemeinschaft und der Gesellschaft so.
00:13:51: Das ist Sprache.
00:13:53: Dabei lasse ich jetzt die Dialekte raus.
00:13:55: das ist auch noch mal was anderes.
00:13:56: Und Sprache arbeitet eben genau mit den Regeln.
00:13:59: Wir könnten jetzt auch über Foucault reden an dem in Rhein nehmen, über Macht- und Struktur sprechen.
00:14:05: natürlich entsteht dadurch ein System und ein starres System weil was nicht versprachlicht werden kann ist in unserer vernunftsgetriebenen Gesellschaft Es ist mal gar nicht existent.
00:14:16: Das wird dann schwierig, ich bringe jetzt mal ein Gegenbeispiel.
00:14:22: Meine Lieblingsquelle sind die Buddhisten, es bleibt auch so.
00:14:25: Die zitiere ich ja relativ oft aber ich weiß doch wie ich das dort habe hier schonmal erzählt dass im Kumnie viel darum geht auch den Körperempfindung Raum zu geben sodass du sie empfinden kannst und mein auf Worte ratio verstehen, getrimptes Hirn war nun dabei das in Worte zu fassen.
00:14:46: Auf einmal stehe ich da und erlebe mich erstmalig in der Innenchau als sprachlos weil ich konnte meinen Empfinden nicht labeln also nicht in Wörte fassen und damit für mich begreifbar im wahrsten Sinne des Wortes machen sondern war sprachlos.
00:15:06: Aber da muss ich dich was fragen.
00:15:07: Jetzt sind wir wieder bei den vielen Formen des Yoga-Jugierens.
00:15:19: Siehst du Sprachsprache?
00:15:22: Ich kenne das zum Beispiel, dass man... Also ich habe das einmal erlebt.
00:15:25: es war ein sehr meditatives Jogieren und dann sitzt man aber hinterher da also in Form von.
00:15:33: jetzt haben wir irgendwie Harren in Bewegungen aus und empfinden Ruhe.
00:15:38: Und hören dazu vielleicht eine entspannende Musik?
00:15:44: Ja, das war mein Erlebnis!
00:15:46: Du warst überhaupt nicht dabei, sagt nicht?
00:15:53: Also da ist wo ich bei mir die zwei kleine rote Männchen in meinem Hirn angefangen habe zu tanzen, zu hüpfen und sich zu unterhalten.
00:16:03: Also gesagt, okay das ist mein innerstes dann ja dann willkommen kleine rote Mädchen.
00:16:10: Und jetzt war es aber so dass man hinterher und ich glaube das ist gar nicht so unüblich oder dass man saß und das erlebte nochmal rekapituliert hat also sprich versucht hat das irgendwie in Sprache zu bringen.
00:16:24: Also zusammen wie hast du das empfunden?
00:16:29: ohne der Kollegin zu nahe treten, so wollen die ich nicht kenne.
00:16:31: Da kann man natürlich machen wie man möchte.
00:16:33: Ich finde es dann relevant wenn du in den Meditationen oder im Nachspüren nach den Übungen Wenn du da in einen Zustand kommst, den dir Panik oder Unwohlsein auslöst.
00:16:47: Weil du eben mit dieser stille oder diesem empfundenen Chaos, dass du erstmal merkst wie viel Stimmen gleichzeitig übereinander lagern und lappend sich da in deinem Innern unterhalten Und du gar nicht mehr weißt wer ist ja eigentlich Chef im Ring?
00:17:00: Chefin nem Ring Dann finde ich darf das angesprochen werden um das zu beruhigen.
00:17:06: Ich halte nicht soviel davon genau das zu tun, einen inneren Zustand sofort zu versprachlichen.
00:17:15: Denn das ist meine ganz persönliche Meinung was mir viel gegeben hat irgendwann nach einigen inneren Kämpfen das gebe ich zu und es hat auch wirklich eine Weile gedauert dann nicht mehr irre zu werden oder an mir zu zweifeln weil ich da jetzt nicht das richtige Wort finde oder gar kein Wort habe.
00:17:33: und dann denke ich wenn ich keinen wort finde is dass denn trotzdem echt?
00:17:37: Also empfinde ich das, obwohl ich kein Wort finde.
00:17:40: Also da die Dominanz von Sprache auch mal wahrzunehmen zu sagen ja doch
00:17:47: äh
00:17:49: das darf sein und empfinden ohne Worte ist ein unendlicher Raum.
00:17:55: Und der ist da?
00:17:56: Das braucht man auch den Liebhaber an nicht mehr muss es nur empfinden
00:18:01: Gut, solange du mit dir alleine bist sicherlich wenn du dem vertraust und vertrauen kannst dass du auch wenn du etwas nicht sprachlich greifen begreifen ordnen sortieren kannst es da sein darf.
00:18:16: Nur wie teilst du dich damit?
00:18:17: dann brauchst du ein sehr feines gegenüber der die das mit dir genau diese Ebene bespielt wo Sprache nicht notwendig ist
00:18:25: oder Kommunikation
00:18:27: nicht notwendig ist.
00:18:28: Natürlich kann es so sagen, also für mich ist Sex auch eine Form von Kommunikationsmiteinander.
00:18:33: körperlich zu kommunizieren ohne Sprache, ohne Hirn... Auch ne Form!
00:18:38: Ja?
00:18:38: Oder über Blicke, also non-verbale Kommunikion ist auch
00:18:42: da.
00:18:44: und doch sind wir ja so dass wir verstehen wollen den anderen kennen wollen und dadurch wird Sprache dann notwendig.
00:18:49: Ja, aber das war ja meine Rede.
00:18:50: Dass so Sachen sind gerade für den ... Es gibt den Platzhalter Liebhaberin oder wie auch immer Bumsflamme.
00:19:01: Wie bist du da aufgekommen?
00:19:02: Entschuldigung, es ist jetzt nicht stringent, dass wir das machen.
00:19:04: Aber Bums-Flammel!
00:19:09: Das hat mein Hirn ausgeworfen.
00:19:12: Ich denke mal darüber nach und dann macht er Ratter, Ratter Ratte und dann so, hey, Bums Flamme... Weißt du, spürst du das Feuer?
00:19:23: Nein!
00:19:24: Natürlich nicht.
00:19:25: Wo stämmige Bumms
00:19:31: lang
00:19:31: ist.
00:19:31: Schau mal, wir können auch ganz fein und schön reden.
00:19:35: Ja?
00:19:36: Ja, können wir das.
00:19:38: Ich muss es jetzt mal irgendwie betonen weil... Im Bier.
00:19:44: Hast du dich rechtfertigen?
00:19:45: Warum rechtfertigst du nicht denn?
00:19:46: Nein,
00:19:46: weil ich liebe ja Sprache!
00:19:48: Ich liebe schöne Sprache.
00:19:49: Ich mag Sprachbilder die berühren, weil dann ist deine Sprache Poesie wenn sie etwas kreiert, wenn sie neben der sachlichen Information eben auch noch das Gefühl mitgibt oder ein Gefühlsraum eröffnet sich selbst und der, die das Anderen ging über.
00:20:08: Das finde ich großartig!
00:20:10: Deshalb finde ich schöne Formulierungen eine feine Sprache ein Geschenk, eine echte Kunst.
00:20:18: Da spreche ich nicht von Poesie und Lyrik im eigentlichen.
00:20:24: Das ist nochmal ne wirklich hohe Kunst sondern ich spreche von Alltagspoesi.
00:20:32: Könnte dich jemand mit Sprache verführen?
00:20:37: Bist du zur Grenze der Körperlichkeit?
00:20:38: auf jeden Fall?
00:20:40: Ja.
00:20:41: Was heißt das, bist du zur Grenze der Körperlichkeit?
00:20:43: Irgendwann ist... Also was ist Verführen?
00:20:46: Geht Verführen bis knicknackt?
00:20:48: sie wisst schon oder was ist verführen?
00:20:51: Ich frage mich erstmal so, ich frag mal kurz zurück.
00:20:54: Für dich gewinnen, dass Du eine solche Faszination für den die Sprache des anderen empfindest, dass Dein Herz aufgeht und Du Dich in die Person reinverlieben würdest weil Sie somit Wörtern jonglieren kann.
00:21:09: Also ich bin Meinfucker, du kriegst mich mit Sprache und mit besonderem Wortwitz.
00:21:16: Meinfuckers.
00:21:19: Ich find so sensibel, feinfühlig, ich liebe die Poesie, weil ich bin meinfucker!
00:21:28: Findest Du das jetzt ambivalent?
00:21:30: Und nicht kongrollend?
00:21:30: Ich find das stimmend.
00:21:33: Well... Ja gut, lass das mal stehen aber es ist mir aufgefallen Der Gap ist mir aufgefallen.
00:21:42: Ja, geht.
00:21:45: Wobei es Grenzen dann hat.
00:21:47: Also wenn die Chemie nicht stimmt und die Körperlichkeit nicht, dann hat das Grenzen eine Begeisterung und einen Staunen- und ein säufzendes... Ach!
00:21:59: Das geht auf jeden Fall.
00:22:02: Gleichzeitig denkst du in einer Hand hin, dass Zwirten, Zwirnten ... Nein, du
00:22:07: bist nicht.
00:22:10: Nein, ich kann mich durch Sprache und schöne Sprache berühren lassen.
00:22:14: Ja
00:22:15: es geht
00:22:16: großartig.
00:22:21: So eine gewisse Grundvoraussetzung glaube ich finde ich.
00:22:26: Weil das ist eben auch die... also das ist dieses Sprach und ich meine das kennen wir auch.
00:22:31: nur wenn es irgendwie in einen falschen Hals kommt wie schnelles geht Sender-Empfängerthematik, dass es falsch verstanden wird.
00:22:40: Nur wenn man irgendwie... Keine Ahnung!
00:22:42: Wenn man in der Stimmung ist wo man einfach irgendwie nur vielleicht traurig ist oder einfach in Arm genommen werden möchte und sich eben komisch verhält und das dann beim Gegenüber so ankommt als wäre das abweisend oder wäre auf den die andere bezogen da fängt das ja schon an.
00:23:00: also es können ja schon ganz kleine Dinge sein bis hin zu Dinge und das finde ich auch, es gibt Dinge die verletzen so nachhaltig.
00:23:10: Und die kriegst du auch nicht mehr raus.
00:23:11: also Sprache ist ja natürlich auch eine Macht und ist eine Waffe.
00:23:19: Du kannst mit Sprache verletzten, du kannst manipulieren, du kann irritieren oder andersherum formuliert gelingende Kommunikation ist mit der schwierigste was es gibt weil es erfordert viel ne?
00:23:36: zuhören, aktiv zuhühren können und das aushalten können.
00:23:40: Weil wir sind ganz reaktiv offenig in einer Kommunikation sowie eben das beste Beispiel ich lasse dich nicht aussprechen weil ich mir ein Teil nehme und sofort drauf gehe jetzt im Scherz,
00:23:50: äh ne?
00:23:51: Ja, danke!
00:23:54: Ich bin... Ich kann es aber aushalten Aber ich zum Beispiel, wo ich nicht, wo ist nicht rein.
00:24:02: Jetzt lass mich doch mal ausreden Herr Gott.
00:24:07: Nein, ich finde zum Beispiel die... Du sagst das Chef und hast dich korrigiert.
00:24:12: Hast gesagt Chefin im Ring.
00:24:14: Ich empfinde also nur noch mal kurz eingeschoben.
00:24:16: Ich habe auch einen Chef in dem Ring.
00:24:18: Da hab' ich überhaupt nicht so Empfindlichkeiten.
00:24:22: Wollte ich jetzt mal konsequent sein?
00:24:24: Kann mich wieder Ambivalenz vorwürfen nach der Motto Sprache mein Facker!
00:24:29: Jetzt sage ich lege Wert auf die weibliche Form.
00:24:32: und dann sage ich Chef so Ich wollte es einmal nur sehr kongreitend gestalten.
00:24:37: Vielen Dank, dass du dich angegriffen fühlst.
00:24:41: Aber das ist ja genau das Beispiel!
00:24:43: Ich wollte dir jetzt gar nichts... Also dadurch, dass ich sage bei mir ist es so und das habe ich aber auch ganz oft wenn jemand sagt, bei mir is' es so, dass sich oft denke, ah, bei mich ist es anders sondern dann ist es nicht richtig.
00:24:56: Das ist so, keine Ahnung wo das herkommt, aber das ist so eine... Da
00:25:00: ist der Uck-Sack wieder mit dabei?
00:25:03: Also, ich glaube das gehört halt auch zu einer guten Kommunikation dazu zu wissen was sind die eigenen Themen und damit kennst du deinen Rucksack dann weißt du auf welche Themen oder welche Sprachbilder oder die dich irgendwie falsch abholen können.
00:25:19: Und da in eine gelingende Kommunikationszukommen dass jede so sein darf und formulieren darf wie sie möchte und dann mal gucken kann wenn es Missverständnisse gibt wie räumt man hier wieder Ausgleich einfach?
00:25:33: Ja, das ist überhaupt nicht einfach.
00:25:35: Und es gibt so Sachen eigentlich... Ich habe zum Beispiel einmal und ich habe überlegt was mich wirklich... Also es gibt ein paar Sachen aber die mich so getroffen haben dass das nicht mehr gerade zu bügeln ist und das war die Aussage in einer Beziehung, ich möchte nicht ein emotionaler Mülleimer sein.
00:25:54: Das hat mich aus dieser Verbindung gerissen weil das für mich dazugehört hat, dass wenn es einem schlecht geht, dass man das dann auch bei der Partnerin lassen kann.
00:26:07: Gut aber das ist ja eine Frage... Also das finde ich jetzt... Es kann nicht verstehen.
00:26:11: also ich bin ja auch schnell durch falsche Worte und Wortwahl total getroffen, weil ich merke da bin ich sensibel oder habe ich eine sensible Seite die dann direkt zumacht und knatscht?
00:26:23: In dem Fall würde ich aber fragen wollen okay was ist das dahinterliegende Bedürfnis Was da so angesprochen ist oder welche Verletzungen liegt dahinter?
00:26:36: Oder welches Bild, welche Erwartung bist du noch da?
00:26:40: Ja.
00:26:42: Dass das so grundlegend ist, dass du sagst auch nach Tagen, Jahren und Monaten – ich weiß nicht wie lange das her ist – ist das noch da und hat damals dazu geführt, dass es kein Drüberkommen gibt?
00:26:57: Ich glaube, das war Teil... dessen, oder das war in der Endphase der Beziehung.
00:27:03: Also eigentlich hat es mir das dann leichter gemacht zu sagen okay wenn ich meinen emotionalen Müll nicht bei dir lassen kann, weil du kannst es bei mir genauso und das ist unsere Verbindung ja auch wirklich in einer totalen... also Müll ist auch einfach fertig.
00:27:20: Ja genau was passiert.
00:27:24: Also ich habe mich dann natürlich zurückgezogen und die, also da ging es auch um uns an sich glaube ich irgendwie weil unsere Emotionen vielleicht im Miteinander in Schrecklage waren und dann hab' ich's halt nicht mehr
00:27:37: geteilt.".
00:27:38: Dann habe ich halt
00:27:40: die Wortwahl oder das zu sagen ist sehr abwertend.
00:27:43: Und wenn ich, ich glaube es hätte gelingen können, wenn ihr dann angefangen hättet zu sagen okay was ist hier denn zu viel?
00:27:49: Oder wo ist die Grenze?
00:27:51: Was ist Ihr Bedürfnis und was ist Deinem Bedürfenes?
00:27:54: Und dann zu gucken kriegt man die Bedürffnisse überein.
00:27:56: aber wenn natürlich wie du sagst ah Die Beziehung war schon am Ende Es ist schon mehr Streit als Verstehen.
00:28:01: Es ist ein Gegenteinander sein dann äußert sich das auch in Sprache.
00:28:07: Also Sprache ist da natürlich auch das Mittel zum Zweck.
00:28:11: Ja, muss ja auch!
00:28:12: Wenn du daran denkst und wenn man auf der einen Seite sagt, dass das wahre Verständnis ist ohne die Wörter eine Therapie
00:28:22: z.B.,
00:28:22: ist darauf ausgerichtet, dass sie eben Gefühle verbalisiert, also dass man das tatsächlich ins Sprache bringt muss Das ist ein anderes Verständnis für einander.
00:28:37: Was die Gesprächstherapie, es gibt natürlich auch... Also erstmal um etwas auszudrücken und natürlich auch die künstlerische oder die Körpertherapie Die erst andere Kanäle wählt Und natürlich steht am Ende dann das Versprachlichen dessen.
00:28:51: Aber den das Ausdrücken kann ja auch andere Formen haben.
00:28:55: aber im Miteinander fängst du nicht an Deiner Partnerin deinem Partner was vorzutanzen um das klar zu machen.
00:29:01: Vielleicht auch eine Möglichkeit, um Paradox zu integrieren.
00:29:05: Ja, da habe ich jetzt Bilder.
00:29:06: Bitte!
00:29:09: Schönes Szene.
00:29:12: Was aber tatsächlich das gibt es auch?
00:29:13: Dass sich die Worte so verschärfen... Dass man da rauskommt durch einen Comic-Release.
00:29:20: Da sind wir wieder bei der Dramaturgie, dass es Einenschaft den anderen zum Lachen zu bringen und sich dadurch so ein Knoten lösen kann.
00:29:26: Das ist ja auch was ganz Schönes.
00:29:27: Und das zum Lachenbringen passiert meistens nicht durch Wörter, sondern durch irgendwas Kleines, Witziges.
00:29:35: Es kann aber auch komplett nach hinten losgehen und dann kommt nämlich wieder du nimmst mich nicht ernst!
00:29:39: Das ist die andere Gefahr.
00:29:44: All
00:29:45: dem, also wie länger wir jetzt darüber sprechen und mit Blick auf die Uhr haben wir die Runde fast voll.
00:29:52: Kommt mir immer mehr in den Sinn, wie wertvoll tatsächlich dann in diesem Fall die gewaltfreie Kommunikation ist.
00:29:57: nach Rosenberg?
00:29:59: Das ist mühsam, glaube ich am Anfang das auch so umzusetzen aber immer wieder zu gucken.
00:30:04: Wo fängt denn es an?
00:30:05: Was ist ... Ich bin da nicht bewandert.
00:30:08: Also keine Ahnung ob ich Gewalt frei kommuniziere manchmal Wo fängt Gewalt volle Kommunikation an?
00:30:19: Es ist das, was der Gegenüber als Eingriff in den eigenen persönlichen Bereich empfindet und wo es darum geht dann irgendwie zu merken.
00:30:30: Okay ich fühle mich angegriffen... Ich fühl mich so lustig!
00:30:36: Das ist jetzt los.
00:30:37: Jetzt hängt mein Hund an zu bellen wahrscheinlich weil Menschen vor der Tüte in der Eifel ist immer etwas los auch ohne Menschenbälle der Entschuldigung.
00:30:47: Er kommuniziert?
00:30:51: Ich glaube, wenn zwei Menschen achtsam ineinander kommunizieren kriegen sie das mit.
00:30:55: und das ist dann, wenn der Stoenschärfer wird die Bilderschärfer werden, Sprachbilder, wenn es um Vorwürfe geht und wenn dann Streit entsteht Also wenn Konflikte in der Kommunikation entstehen also es hitzig wird dann mal rauszugehen und zu gucken, okay warum geht es hier eigentlich?
00:31:14: Also dann gibt's meist eine Situation die einen Gefühl erzeugt.
00:31:19: Und dann gibt es irgendein nicht befriedigtes Bedürfnis, dass du nicht als Bitte formulieren kannst sondern als Vorwurf formulierst und dann fühlt der andere sich angegriffen und ein bisschen so in einer Spirale.
00:31:31: Es geht ja darum in Kommunikation sich verständlich zu machen innerhalb der...
00:31:36: Aber ich finde das ist auch total wichtig, dass man den anderen Mal vor allen Dingen also steht auch eine Gefahr drin, aber das man den anderen einfach mal sieht und sagt okay der muss jetzt aber nicht perfekt sein in seiner Kommunikation.
00:31:50: Und da habe ich auch nicht gesagt dass du das gesagt hast!
00:31:52: Ich meine... Ja gut, das ist ja... Nein nein, aus meiner Erfahrung heraus.
00:32:03: Dass man sagt irgendwie okay das ist jetzt so ein bisschen drüber.
00:32:07: also es darf halt nicht hart verletzend sein.
00:32:08: aber wenn ich den anderen Menschen kenne und dann weiß ich irgendwie ja okay das is jetzt irgendwie ihre oder seine Art der Kommunikation Ich kann das jetzt einfach mal so nehmen und gut ist und muss da kein Drama draus machen.
00:32:18: Auf einer Seite was ich auch erlebt habe ist wenn du dir, wenn du denkst dass du den anderen zu gut kennst, dass du dir seinen Kopf machst dass das nach hinten losgeht, weil das ist nämlich nie so.
00:32:30: Du kannst jemanden... Wenn du das so sagst und dann kannst du auch alleine bleiben, dann kannst dir den auch dir vorstellen in anderen Menschen.
00:32:36: Pappaufsteller!
00:32:38: Auch schön.
00:32:39: Ohne Form von Streitvermeidung oder?
00:32:43: Ja jetzt weißt du warum.
00:32:44: vor meiner Tür ein Papp-Aufsteller steht, mit dem ich schon sehr, sehr lange zusammen bin, sogar seit nineteenhundertsechsenneunzig glaube ich.
00:32:55: Bring das mal jetzt selber.
00:32:57: Versuchen wir mal, eine runde Sache draus zu machen.
00:33:00: Du bist eingestiegen mit dem Zitat und wir sind enden jetzt wieder ganz anders.
00:33:08: Wie kriegen wir das jetzt unter einem?
00:33:12: In denen uns jetzt tierisch zoffen und einfach auflegen!
00:33:16: Oh ja geil... Das ist echt ein absolutes No-Go.
00:33:23: Ein No-go ist ja auch in so einem Niveau und da ist es schlimmer als im Fleck.
00:33:26: also einfach auflegen.
00:33:30: Geht für dich nicht, ne?
00:33:31: Nein das geht wirklich.
00:33:33: Ja siehst du, dass für mich geht es manchmal weil ich dann dazu gezwungen werde aus da oder wenn jemand anders einfach auflegt und tatsächlich auch der Situation rauszukommen.
00:33:42: aber dann bin ich halt gezwung worden daraus.
00:33:46: Also wenn ich es wirklich nicht mehr ertrage, dann habe ich das glaube ich zweimal gemacht in meinem Leben.
00:33:51: Weil ich nicht mehr konnte.
00:33:53: Das war grüne Wiese, rote Wiese...
00:33:55: Ja aber dann sage ich jetzt, also rote wiese allein ich leg jetzt auf, ich rufe vielleicht wieder an und klick ist auch gut!
00:34:00: Aber die ist einfach so.
00:34:01: boom auflegen!
00:34:07: Okay komm dann, winden wir uns jetzt ganz liebevoll
00:34:11: ohne die Sache rund zu machen, ist für mich schwierig heute.
00:34:14: Zärtlich aus dieser Situation.
00:34:18: Das zärtliche
00:34:18: ist schon mal angekommen, die ist schonmal gut, wo ich das nicht immer sagen kann.
00:34:21: Ja absolut!
00:34:22: Und ich bin viel achtsamer auf Zärtlichkeit und freue mich ganz anders über Komplimente und fällt mir auch leichter mit allen auch im Supermarkt zärtig zu sein.
00:34:38: Wer freut sich denn da?
00:34:39: Die Miteinkausenden oder Kunden oder das Personal?
00:34:43: Alle, alle.
00:34:44: Ach, schöner hast du allen was Gutes getan.
00:34:46: das finde ich schön!
00:34:50: Ich
00:34:50: streiche sie meistens auch ganz zärtlich über die Schulter wenn ich mich bedanke fürs Rückgeld und so.
00:34:59: Das ist auch falsch.
00:35:00: also ein schön verstandenes ein schönes Missverständnis in diesem Sinne.
00:35:06: eine kommunikativ zärtliche Woche.
00:35:12: Ich kommuniziere vielleicht meine Woche gar nicht, das ist auch entspannend.
00:35:16: Das ist
00:35:17: die Wölle!
00:35:17: Also schweige mich, viel Spaß machen wir, viel Spass.
00:35:23: Ja, wir sprechen uns dann einander mal wenn ich widerspreche.
00:35:31: Wenn ich wieder spreche, widerspräche und widersprechend widersprüchende ... ja, wieder widersstände sprechen.
00:35:36: Wir hören uns
00:35:37: wieder.
00:35:38: Ja unbedingt, ich freue mich drauf.
00:35:41: Tschüss tschüss.
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